HSV Rhein-Nette – TuS 05 Daun

Erhoffter Auftaktsieg für das Dauner Team in Andernach. Die Mannschaft von Trainer Thorsten Ringer, die kurzfristig auf Timo Löw und länger wohl auf den erkrankten Luca Willems verzichten musste, feierte am Ende einen verdienten und nie gefährdeten Auswärtserfolg. Gut fanden die Eifelaner in die Begegnung, führten schnell 0:2 (3.) und verteidigten ihre Führung über die gesamte Spielzeit. Lediglich beim 5:5 (11.) glichen die Gastgeber nochmals aus, doch über 5:7 (13.) setzte sich das Ringer-Team kontinuierlich bis zur Pause auf sechs Tore zum 12:18 ab. Die klare Führung gaben die Eifelaner auch nach dem Wechsel nicht ab, zogen über 16:22 (36.) und 22:30 (51.) dem scheinbar sicheren Sieg entgegen. Doch mit vier Treffern in Folge nutzte Rhein-Nette die Überzahl, ums ich wieder auf vier Tore zum 26:30 (55.) heranzukämpfen. Folgerichtig nahm Ringer die Auszeit. Der Lauf der Gastgeber war gestoppt und jetzt verwalteten die Gäste ihre Führung über 29:33 (58.) bis zum Ende.

„Es war heute ein typisches Auftaktspiel, bei dem sich gezeigt hat, dass wir uns noch finden müssen, zumal die Vorbereitung sicher nicht so war, wie wir uns das gewünscht hatten. Dennoch haben die Jungs das heute von Beginn an gut gemacht, sahen sich einer kompakteren Gastgebermannschaft als letzte Saison gegenüber, bei denen aber Kevin Scholl mit 12 Toren herausragte. Das war eine one man show! Doch wir haben das bis zur Pause clever gelöst! Nach dem Wechsel kam die dritte Zeitstrafe gegen Ruslan Podriezov zu früh (50.) und so mussten unsere Leistungsträger durchspielen. Pat Brümmer übernahm die ungewohnte Rolle im Mittelblock und hat seine Sache ebenso gut gemacht wie auf Aussen Thinh-Hoang Tran und Matthis Otto, der lange Zeit am Kreis spielen musste. Auch Schiedsrichter Carsten Esdar, der alleine das Spiel leiten musste, zeigte eine sehr gute Leistung, ließ nie Hektik aufkommen“, lobte Dauns Coach Thorsten Ringer.

Quelle: mosel-handball.de / Trierischer Volksfreund

HSV Rhein-Nette – TuS 05 Daun

Viertes Spiel, vierter Sieg! So lautet die bislang makellose Bilanz der Dauner Handballer in der Rheinlandliga der Männer. Auch in Andernach setzt sich das Team von Trainer Thorsten Ringer verdient durch und wahrt so die weiße Weste! Bis zum 9:9 (20.) lieferten sich beide Teams ein Spiel auf Augenhöhe und die Auszeit von Dauns Coach Thorsten Ringer schien den Gastgebern zunächst in die Karten zu spielen, die sich auf 11:9 absetzten, ehe den Eifelanern fünf Tore in Folge zum 11:14 (27.) gelangen. Zur Pause führte der TuS verdient mit 13:16! Die richtigen Worte schien Ringer in der Kabine gefunden zu haben, denn seine Mannschaft legte zum 13:21 (36.) vor, hatte damit das Spiel vorentschieden. Über 16:25 (42.) zogen die Gäste jetzt einem sicheren Sieg entgegen. Zwar verkürzte der Rhein-Vertreter noch einmal auf 22:27 (49.), doch nach der Dauner Auszeit gelang dem Eifel Team die Führung zum 22:31 (56.), das Spiel war entschieden! Vor allem Bassi Praeder zeichnete sich mit 11 Treffern an diesem Abend als bester Dauner Angreifer aus! „Wir haben schwer ins Spiel gefunden. Das lag sicher daran, dass alle Spieler glaubten, es liefe so weiter wie in den ersten Spielen! Dabei stand die Abwehr nicht so sicher wie zuletzt, doch das wurde nach der Auszeit besser. In der Pause haben wir die Fehler sachlich und ruhig angesprochen, da wir uns einfach zu viele Fehlwürfe geleistet hatten. Jetzt war es eine ganz andere Körpersprache der Jungs, die den unbedingten Siegeswillen erkennen ließen. Allerdings kamen wir nach dem Wechsel mit der Manndeckung gegen Jannis Willems zunächst nicht gut zurecht, haben uns hier nicht clever genug verhalten. Ab der 50. Minute war klar, wer die Halle als Sieger verlassen sollte. Bei uns ging Luca Willems angeschlagen ins Spiel, Dominique Reimer zeigte vor allem in der Deckung eine starke Leistung und auch Torwart Muhammed Basibüyük spielte einen starken Part. Wir denken weiter von Spiel zu Spiel, wissen, dass jetzt mit Bad Ems, der Hunsrück HSG und Bitburg die Brocken noch kommen“, sagte Trainer Thorsten Ringer.

Quelle: mosel-handball.de / Trierischer Volksfreund